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Campuskomplex
KfW setzt Maßstäbe im Klimaschutz
Vorreiter sein
Entwicklungen in Richtung Nachhaltigkeit, die die KfW mit ihren Krediten anstoßen möchte, fordert und fördert sie auch bei allen eigenen Bau- und Sanierungsmaßnahmen. Ihr Ziel ist es, Vorreiter bei der Verwendung energiesparender neuer Technologien zu sein. Die Förderung von Klima- und Umweltschutz sowie die Entwicklung neuer Trends und das Setzen von Maßstäben gehen so Hand in Hand. Architekten werden gezielt unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten ausgewählt und Energieberater begleiten in hoch spezialisierten Teams jede Baumaßnahme von Anfang an. Darüber hinaus ermöglicht es die KfW innovativen Firmen, neue Technologien anzuwenden, die in Simulationen getestet und während und nach dem Bau stets überwacht und gegebenenfalls korrigiert werden.
KfW-Campus Frankfurt
Strenge Kriterien hinsichtlich der Energieeffizienz legte die KfW erstmals bei dem Neubau der „Ostarkade“ 2002 am Standort Frankfurt an. Die KfW setzte ein technisch-ökologisches Konzept um, dass alle damaligen Erkenntnisse berücksichtigte, um das Gebäude umwelt- und ressourcenschonend zu betreiben. Durch ein ausgeklügeltes Wasserkonzept sowie die Wärmeerzeugung mittels Holzpellet- und Solaranlage gelang es schon damals einen Primärenergiebedarf von ca. 100 kWh pro Quadratmeter und Jahr zu erreichen.
Nächster Meilenstein war die Revitalisierung des in den 60er Jahren erbauten Frankfurter Haupthauses der KfW. Herzstück der Sanierung war die neue Fassade. Ihr Glasschild reduziert den Energieverbrauch enorm. 124 kWh pro Quadratmeter und Jahr verbraucht das Haupthaus seit der Eröffnung 2006 – fast 60 Prozent unter dem Verbrauch vor der Sanierung.
Der Neubau der „Westarkade“ in Frankfurt gehört mit einem Primärenergieverbrauch von 98 kWh pro Quadratmeter zu den Bürohochhäusern mit den höchsten Ökostandards weltweit. Intelligente Architektur und innovativste Technologie lässt die KfW damit ein Mal mehr Vorreiter im Einsatz umwelt- und ressourcenschonender Gebäudetechnik werden.
DEG-Neubau in Köln
Der Neubau der KfW-Tochter DEG in Köln erfüllt sogar den Standard, der auch für Niedrigenergiehäuser im Wohnbereich gilt: der Primärenergieverbrauch konnte hier auf 60 kWh pro Quadratmeter und Jahr begrenzt werden. Gegenüber herkömmlichen Bürogebäuden verursacht es damit jährlich 700 Tonnen CO² weniger.
Beispielhaftes Bauen und Sanieren
Das Vorreiterkonzept ist nicht nur bei den niedrigeren Energieverbrauchswerten der KfW erfolgreich. Die KfW-Konzepte haben bereits zahlreiche Nachahmer gefunden. Im Wochentakt gehen Anfragen von Architekten ein, die sich bei Führungen vor Ort über die praktische Umsetzung der Konzepte informieren wollen, um so von den Neubauten der KfW zu lernen. Die Werte, welche durch die Energiekonzepte der KfW erreicht werden, setzen sich immer mehr als Standardwerte für Bürobauten durch – die KfW wird zur Richtschnur für nachhaltiges Bauen und Sanieren.
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